Manchmal eben langsam

Kopfschmerzen | schokotexte.de

 

Die Blogchallenge #10minBlog ist eine Challenge. Das bedeutet für mich: Manchmal ist die Herausforderung mir eben auch zu groß. Eine kleine Zwischenbesinnung – und ein Vergleich.

Eigentlich dachte ich, alltags wäre es viel schwieriger, regelmäßig zu bloggen. Inzwischen weiß ich: Die Wochenenden „fordern“ mich mindestens genauso: Das letzte bewies es, ich habe nichts geschrieben. Nun soll bloggen ja aber auch keine Strafarbeit sein, sondern Vergnügen. Das ist es nicht, wenn ständig das schlechte Gewissen durchs Zimmer tanzt.

Ich habe deshalb beschlossen, sportlich damit umzugehen. Wie im Leben: Nicht jeder Tag ist ein neuer Schritt auf der Karriereleiter oder einer, den ich mir golden im Kalender einrahme.

Manche Tage sind eher „geht so“ oder halt „bad hair days“

Heute ist so ein Tag. Montag, ja okay – aber das wirft mich normalerweise nicht aus der Bahn. Heute war wieder ein Kopfschmerztag. Einer von denen, die man gerne wieder vergisst. Ein Kopfschmerz von der Art, die schon am Tag vorher angefangen hatten und weder durch Medikamente noch durchs Schlafen nachts nicht verschwinden. Ich wache morgens auf und weiß: Das ist nix. Liegenbleiben hilft nicht (war ja lange genug im Bett). Also ein neuer Versuch mit heißer Dusche, Kaffee, abwarten.

Solche Kopfschmerzen kenne ich, seit ich Teenager bin. Auch meine Mutter hatte sie. Mein Arzt-Vater stellte oft genug schiefe Halswirbel oder Verspannungen fest, die sicher ein Auslöser sind, und empfahl stehts: „Sport“.

Das hilft auch – stelle ich fest, aber eben nur oft, nicht immer. Yoga, Rückengymnastik, laufen. Nichts hält allerdings für ewig. Kein Mittel stellte sich als Zaubermittel heraus. Dann hilft nur abwarten, und das Leben an sich vorbeiziehen lassen. Klingt dramatischer, als es ist. Ich bin nämlich ansonsten ein echt gesunder Typ. Mit den Kopfschmerzen, so doof oder anstrengend sie sind, komme ich klar.

Wink mit dem Zaunpfahl

Ich versuche, die Kopfschmerzen als meinem Leben zugehörig zu sehen. Ein „Hallo, ach du wieder“, und dann setzen wir uns hin und halten uns aus. Vielleicht soll ich einfach gerade eine Pause machen, etwas Tempo rausnehmen. Und nichts übers Knie brechen.

Und dann ist es wie beim Bloggen. Wenn man es partout will, klappt es nicht. Wenn ich dagegen abwarte, wird der Kopf irgendwann wieder frei. Und mein Geist auch – und der möchte dann auch wieder in die Tasten hauen.

Happy Monday!

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