Morgens immer müde

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Was würde ich alles machen, wenn ich morgens wach wäre! Zeit hätte!

  • Morgenseiten schreiben
  • Sport vor dem Frühstück machen, oder mindestens Yoga
  • lesen
  • den Sonnenaufgang betrachten
  • den zwitschernden Vögeln zuhören
  • in Ruhe den Tag beginnen…

Leider klappt das nicht. Frühaufstehen ist für mich ein Graus.

„Wenn der Wecker morgens rasselt
Und der Tag nimmt seinen Lauf
Ist die Stimmung mir vermasselt
Denn ich steh‘ so ungern auf!“

Trude Herr spricht mir mit ihrem Lied aus der Seele! Früh aufstehen finde ich zwar einen interessanten, aber eben nicht durchführbaren Aspekt in meinem Leben. Das war gefühlt schon immer so, natürlich auch in der Schulzeit.

Als Jugendliche nutzte ich lieber die ruhigen Abendstunden, um zu lernen, zu lesen oder – ja, tatsächlich – mein Zimmer umzuräumen. Meine Mutter musste mich dann morgens suchen, um mich zu wecken, weil ich schon wieder spätabends Möbel verrückt hatte.

„Aber abends bin ich wach!“

Irgendwann las ich von Eulen und Lerchen – endlich fühlte ich mich verstanden! Als Nachteule lebte ich fortan in der Gewissheit, dass ich nicht einfach müde oder antrieblos war. Sondern einfach einen anderen Rhythmus hatte.

So brauche ich morgens meine Zeit, bis ich wach bin: Heiße Dusche, Tee oder Kaffee, und bitte kein Radiogesabbel beim Frühstück!

Natürlich muss ich mich trotzdem anpassen: Im Büro als Angestellte* (da gab’s Vorteile daran, selbstständig zu sein!) oder ganz simpel beim Wochenendeinkauf auf dem markt. Der schließt nämlich irgendwann und wartet nicht auf Langschläfer! 😉

Und nun wird dieser Artikel geplant, damit er morgen FRÜH erscheint und ihr mich bewundert, wie früh morgens ich schon blogge!

Was für einen Rhythmus habt ihr denn? Seid ihr zu bestimmten Zeiten fitter?

 

* Wobei ich hinzufügen muss: mein jetziger Arbeitgeber bietet flexible Anfangszeiten und Kernarbeitszeit an, wofür ich SEHR dankbar bin!

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