Schwedenliebe, ganz doll

Der Urlaub ist vorbei. Zwei Wochen in einem wunderschönen Haus in der Nähe meiner Herzensheimat Stockholm, die erfüllt waren von Eindrücken, Erlebnissen und Erholung. Zu schnell war die Zeit rum, viele Orte besuchte ich und sah Plätze wieder, an denen ich früher gerne war. Im Kopf dreht sich daher noch alles…

Vorschieben muss ich folgendes: Vor über 20 Jahren, nach meiner Ausbildung, lebte und arbeitete ich für sieben Monate in Stockholm, in der Deutschen Kirche. Ich wohnte in einer kleinen, süßen Wohnung in Gamla stan und lief täglich durch die alten Gassen. Und obwohl die Zeit dort auch jobtechnisch unbefriedigend war (zu wenig Herausforderungen), verliebte ich mich in die Stadt. Stockholm wurde meine Herzensheimat.

Stockholm | irgendwieschoen.de

Ein paar Jahre später, ich hatte inzwischen begonnen zu studieren, beschloss ich, es mit Schweden noch einmal zu versuchen. Zwei Auslandssemester in Uppsala, 70 Kilometer nördlich von Stockholm, waren die Folge. Fast ein ganzes Jahr im Norden, mit Dunkelheit und viel Schnee, gelebten Traditionen, Chorsingen, Studienbräuchen und neuen Freunden.

Uppsala | irgendwieschoen.de

Schon als Jugendliche hatte ich Schweden in den Ferien kennen gelernt. Baden in Seen, Beeren pflücken im Wald, kleine Supermärkte mit süßem Brot und salziger Butter, filmjölk und guten Tee. Ausflüge zur Schärenküste, an der große flache Felsen vom Ostseewasser umspült werden. Kiefern, Birken und Heidelbeeren wachsen in den Felsspalten. Das Auge hat Ausblick auf endlose Weite, Himmel und Wolken, Meer und Inseln. Ein Traum.

Schären | irgendwieschoen.de

Durch verschiedene Umstände war mein letzter Besuch in Stockholm inzwischen sieben Jahre her. Daher war, als wir unseren diesjährigen Schwedenurlaub planten, klar: Es muss in die Nähe von Stockholm gehen!

Wir fanden ein sehr süßes altes Haus über Airbnb südlich von Stockholm, nah an der Küste, aber mit dem pendeltåg (entspricht der S-Bahn) in der Nähe. Zu unserer Überraschung entpuppte sich das Haus sogar als noch größer als gedacht. Viel Platz, mit alten Möbeln und viel Charme, ein schöner Garten – wir waren begeistert!

Während unterschiedlicher Ausflüge genossen wir die schwedische Natur: Weite, Meer, Felsen, Inseln, Steine, Himmel – ich kann mich daran gar nicht sattsehen… Einfach nur den Kopf freikriegen und geerdet werden.

Ich gehe jetzt weiter träumen… und schreibe später noch etwas über Stockholm!

Lasst es euch gut gehen…

 

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4 thoughts on “Schwedenliebe, ganz doll

  1. Ahhhh, diese Fotos, soooo schön!

    Ich kann so gut verstehen, dass Schweden deine Herzensheimat ist. Jetzt nach den Bildern freue ich mich noch mehr auf den noch vor mir liegenden Schwedenurlaub.

    Wie schon mal geschrieben, ich werde Schweden von dir grüßen ;o)

    1. Liebe Sabine,

      oh ja, bitte grüßen! Immer, ganz oft. Und vor allem: selber genießen! 😉

      Herzliche Grüße zu dir,
      Inga

  2. Liebe Inga,

    bisher assoziierte ich mit „Schwedenliebe“ eher Alexander Skarsgård als Stockholm 😉 , aber Dein Bericht und Deine Fotos wirken sehr überzeugend. Ich muss da mal hin!

    Liebste Grüße,
    Valérie

  3. Haha, liebe Valérie,
    cool: Ich musste dagegen erst mal nachschauen, wer Alexander Skarsgård genau ist ;-). Aber seinen Vater kenne ich immerhin!
    Jedenfalls freut es mich, wenn ich dich etwas inspiriert habe, was eine Tour in den Norden angeht!
    Liebe Grüße zurück,
    Inga